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27 Jun 2016, 20:27
Zuletzt aktualisiert am 29 Aug 2016, 02:04
WAZ: 57-er spielen auf Höchsttemperatur

Von Stephan Falk

Geschafft: Als Meister der Kreisliga C3 spielt der FC Herne 57 in der nächsten Saison in der Kreisliga B.

Das Team um Trainer Detlef Spitzer mixt Glück und Können. Die Herner spielen sich ohne Niederlage durch in die Kreisliga B.

Es war nicht der erste Anlauf Richtung "Nadelöhr", wie Detlef Spitzer, Trainer des FC Herne 57, den Spitzenplatz in der Kreisliga C3 nennt. Als Aufstiegsfavorit waren die 57-er schon in den Jahren zuvor in einige Spielzeiten gestartet, für den Platz an der Spitze hat es dabei jeweils nicht gereicht. In dieser Saison und bei den Feierlichkeiten danach allerdings haben die Fußballer des FC Herne 57 sämtlichen Nachholbedarf gedeckt.

Wer die Fieberkurve des Spitzer-Teams 2015/16 anhand der Platzierungen Spieltag für Spieltag nachmalen will, hat es leicht. Denn nach Platz sechs am ersten Spieltag und Rang zwei am zweiten Spieltag spielten sich die 57-er ausschließlich auf Höchsttemperatur durch die Liga, behielten ab dem dritten Spieltag bis zum Schluss den ersten Tabellenplatz.

Natürlich kann Detlef Spitzer zusammenfassen: "Es war von uns eine sehr gute Saison." Die Details zeigen dann aber, wie gut in diesem falle "sehr gut" ist: 23 Siege und drei Unentschieden aus 26 Spielen, 72 Punkte. 126:14 Tore. Sascha Bastian mit 34 Treffern erfolgreichster Torschütze der Liga. Bestes Team der Hin- und Rückrunde, beste Heim- und beste Auswärtsmannschaft.

Da konnte an den letzten Spieltagen auch der hartnäckige Verfolger SG Stephanus nicht mehr mithalten, der ab dem achten Spieltag durchgehend auf Platz zwei den 57-ern hinterherjagte. Bis auf drei Punkte waren die Stephanus-Kicker dran am FC 57, doch dann riss der Kontakt durch ein 0:0 bei der SG Sodingen III und ein 1:3 bei der DJK Wanne 88 vorentscheidend ab. Am Ende hatte der Meister neun Punkte Vorsprung auf den Zweiten SG Stephanus.

Durch das Nadelöhr

Will man durch das Nadelöhr in die nächst höhere Liga, dann brauche man 80 Prozent Können, sagt Detlef Spitzer, und außerdem mindestens zehn, manchmal auch 20 Prozent Glück, so die Rechnung des Trainers. Er erinnert sich an das erste Saisonspiel gegen SF Wanne III, das die Herner nach Führung und Ausgleich durch einen Treffer von Sascha Bastians in der 75. Minute knapp 2:1 für sich entschieden. Außerdem an einen weiteren 2:1-Erfolg über das damals ebenfalls noch ungeschlagene Team von BW Baukau II, da traf Steffen Daute in der 81. Minute zum Sieg.

Im Spitzenspiel der Hinrunde lagen die Herner dann 1:2 gegen die SG Stephanus zurück, diesmal traf Daute in der 90. Spielminute zum 2:2-Endstand.

Die Rückrunde spielten die Herner noch ein Stück souveräner herunter, aber schon vor Saisonbeginn wurden Bausteine auf dem Weg zum Erfolg gesetzt: "Wir haben uns gut verstärkt, mit den passenden Spielern für die Positionen, wo wir sie brauchten. Die Mannschaft hat sich schnell gefunden", sagt Spitzer.

Die ersten drei Spieler für die kommende Saison sind auch schon fest. Zu den 57-ern wechseln Dennis Preisigke (BV Herne-Süd), Dennis Schwarz (RSV Holthausen) und Jerome Stieber (BG Schwerin/A-Jugend Bezirksliga). Die Phrase vom Aufsteiger, der erst mal nicht absteigen will, lässt Detlef Spitzer ungedroschen: "Wir haben eine gute, eingespielte Mannschaft und bekommen Leute dazu, die auch schon in der Kreisliga A oder B gespielt haben." Das Ziel für die kommende Saison soll erst mal das Tabellenmittelfeld sein - und dann sehen, wohin der Mix aus Können und Glück führt.

QUELLE: WAZ.de

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